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Nordwalde
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Eine Wetterstation im Münsterland

Private Station Gottfried Grond in Nordwalde
GPS-Koordinaten: Nord 52°05.034   Ost 07°29.460

Nordwalde ist eine Gemeinde mit ca. 9700 Einwohnern und liegt gut 20 km nördlich von Münster.
Wetteraufzeichnungen erfolgen auf dieser rein privaten Station seit 1987.




Besucher seit dem 3. September 2003: XStat-Homepage

IT Service Grond

Andere Statistiken:

Höchsttemperaturen und Trockenperioden in NRW und Deutschland
05.07.2015 40,3°C Kitzingen/Bayern (deutscher Rekord)
1857 sehr trockenes Jahr
1881 großes Dürrejahr
1911 37.0°C in NRW
27.06.1947 38,2°C in Frankfurt
04.07.1957 39,9°C in Köln
1959 36,9°C in NRW, Landesweit sehr heißer Sommer bis in den September mit über 30°C
1994 36,0°C in NRW
Tiefsttemperaturen und Kälterekorde in NRW und Deutschland
993/994 Der Winter begann in Deutschland schon Mitte Oktober 993, war streng und dauerte sehr lang. Er ging erst nach 7 Monaten, also Mitte Mai 994 zu Ende. Ungewöhnlich: Am 15. Juli meldete er sich noch einmal mit verbreitetem Nachtfrost zurück.
1442/43 8 Monate Winter von Ende September bis Ende Mai, der Rhein war fast drei Monate zugefroren, Schneemassen im Mai 1443
1783/84 Der Winter 1783/84 gehört in Deutschland zu den strengesten überhaupt. Alle Flüsse waren wochenlang fest zugefroren. Es lag ungewöhnlich viel Schnee.
16.12.1788 -35°C in Bremen. In einigen Gegenden Deutschland sollen die Tiefstwerte sogar unter minus 40°C gelegen haben!
17.12.1788 -32°C in Dresden
1928/29 ganz harter Winter, im Februar 1929 konnten Autos übers Watt nach Juist fahren, Temperaturen deutlich unter -20°C
Jan/Feb 1939 31 Tage Dauerfrost
Jan 1940 22 Tage Dauerfrost
Jan/Feb 1939 31 Tage Dauerfrost
Jan/Feb 1947 39 Tage Dauerfrost
Dez/Jan 1996/97 22 Tage Dauerfrost
Niederschlagsrekorde in NRW und Deutschland
Sommer 886 Es ist großer Regen angesagt und im Mai kommt es zu einer gewaltigen Rheinüberschwemmung. Leider hört der Regen nur vorübergehend auf und setzt sich anschließend wochenlang fort, heftig und lang anhaltend.
Die Folge ist eines der schwersten und längsten dauernden Sommerhochwasser, die man im Einzugsgebiet des Rheins je erlebt hat. Als die Katastrophe Ende Juli endlich vorbei geht, bleiben im gesamten Verlauf des Rheins und seiner Nebenflüsse schwere Verwüstungen zurück, zahlreiche Gemeinden existieren nicht mehr, und es sind Tausende von Menschenleben zu beklagen.
1290 Das Jahr der furchtbaren Hagelka tastrophen
Soweit Aufzeichnungen darüber existieren, hat es niemals zuvor und niemals hinterher ein so fürchteliches Hageljahr wie 1290 gegeben. In ganz Mitteleuropa tobte eine Serie beispiellos schwerer Hagelunwetter mit schweren Stürmen. Auch wenn es unglaublich klingt. Vermutlich erreichten die Schlossen mancherorts die Größe von Basketballbällen! Ganze Viehherden verendeten, und es wird angenommen, dass unter den Menschen mehrere zehntausend Opfer zu beklagen waren!
21.07.1342 Am 21. Juli kam es zu einer ungeheuren Unwetterkatastrophe: In ganz Mitteleuropa tobten zwei Tage lang schwere Wolkenbrüche. Die Wassermassen konnten nach der Hitzewelle nicht im Boden versickern und strömten in die schon reichlich gefüllten Gewässer. Überall stiegen die Pegel unglaublich rasant an, und in wenigen Tagen wurden an allen Flüssen Jahrtausendhochwasser verzeichnet! Am Rhein bei Köln schätzt man den Wert auf 11,66m - rund ein Meter mehr als bei den gewaltigen Fluten 1926, 1993 und 1995! Nur bei dem schweren Eishochwasser Ende Februar 1784 führte der Rhein vergleichbar viel Wasser! Ansonsten ist am Rhein und an vielen anderen Flüssen keine Überschwemmung bekannt, die man mit der Sommerflut von 1342 vergleichen könnte!
1374 Praktisch die ganze erste Hälfte des Jahres 1374 stand in Deutschland im Zeichen großer Überschwemmungen. Einen ersten Höhepunkt erreichten sie in der ersten Januarwoche. Bis Anfang Februar gingen die Pegel dann wieder langsam zurück, um ab dem neunten erneut kräftig zu steigen. Besonders das Einzugsgebiet des Rheins war schwer betroffen. Bis Ende Mai zogen immer wieder Regenfronten über das Land und verschärften die Hochwasserlage. Kaum waren die Pegel ein paar Zentimeter gefallen, stiegen sie auch schon wieder an. In Köln wurde die Zehnmetermarke mehrmals deutlich überschritten
Feb 1784 Eishochwasser auf dem Rhein
Jan 1878 Hochwasser im ganzen Land
8./9.02.1946 85 l/qm Aahochwasser in Burgsteinfurt
Sturmrekorde in NRW und Deutschland
12./13.11.1972 Der Niedersachsen-Orkan wütet über Deutschland. Betroffen sind auch Großbritannien, Irland, Belgien, Frankreich und die Niederlande. Mehr als 50 Menschen kommen ums Leben.
13.11.1973 Bei einem heftigen Wintersturm über Deutschland sterben 25 Personen.
16./17.01.1974 Ein Orkan über Norddeutschland und Nordrhein-Westfalen hinterlässt eine Schneise der Zerstörung. Auch Frankreich, Großbritannien und den Niederlanden melden schwere Schäden. 35 Menschen kommen ums Leben.
02.-04.01.1976 Beim "Capella-Orkan" über Deutschland und Westeuropa kommen 27 Menschen ums Leben.
19./20.12.1986 Ein Orkantief zieht mit Spitzengeschwindigkeiten von 180 km/h über Niedersachsen, Baden-Würtemberg und Bayern. Mindestens fünf Menschen werden getötet.
25./26.01.1990 Der Orkan "Daria" wütet über Nord- und Mitteleuropa und hinterlässt acht Todesopfer. In Deutschland wird besonders der Norden schwer getroffen.
03./04.02.1990 Das Orkantief "Hertha" zieht über Rheinland-Pfalz, Hessen, Thüringen, Bayern und das Saarland. Sieben Menschen kommen ums Leben.
25./27.02.1990 Der Wintersturm "Vivian" der fast ganz Europa im Griff hat, wütet auch über Deutschland hauptsächlich im Norden. 15 Todesopfer. Böen bis 200 km/h
28.02./01.03.1990 Über Deutschland, Teilen der Schweiz und Österreich hinterlässt Orkan "Wiebke" eine Schneise der Zerstörung. Mindestens 25 Menschen kommen ums Leben. Böen bis 200 km/h
27.01.1994 Der Wintersturm "Lore" hat große Teile Mitteleuropas im Griff. Auch in Deutschland werden zahlreiche Häuser beschädigt und Bäume entwurzelt. Sechs Menschen sterben.
02./03.12.1999 Der Orkan "Anatol" zieht mit bis zu 200 Kilometern pro Stunde über die Anrainerstaaten von Nord- und Ostsee hinweg. In Deutschland sterben drei Menschen.
26./27.12.1999 Der Jahrhundert-Orkan "Lothar" hinterlässt eine Schneise der Zerstörung von Frankreich, über die Schweiz bis nach Süddeutschland. Dabei sterben mindestens 60 Menschen. Im Schwarzwald werden Böen von mehr als 272 Kilometern pro Stunde gemessen. Spitzenböen deutlich über 200 km/h
28.01.2002 Mit Windgeschwindigkeiten bis 152 Kilometern pro Stunde fegt der Orkan "Jennifer" über Deutschland. Mindestens fünf Menschen kommen ums Leben.
26.02.2002 Das Orkantief "Anna" hinterlässt eine Spur der Verwüstung in Deutschland. Mindestens drei Menschen werden von Bäumen erschlagen, zahlreiche weitere verletzt.
26./27.10.2002 Mit Windgeschwindigkeiten von 183 Kilometern pro Stunde wütete der Orkan "Jeanett" über Deutschland. Mindestens zwölf Menschen kommen ums Leben.
08./09.01.2005 Das Orkantief "Erwin" erreicht auf offener See Spitzengeschwindigkeiten von knapp 170 Kilometern pro Stunde. Am stärksten betroffen ist der Norden Schleswig-Holsteins. Zwei Kajakfahrer ertrinken. (nz)
18.01.2007 Das Orkantief "Kyrill" war eines der stärksten der vergangenen 20 Jahre. zu vergleichen mit den Orkanen "Lothar" im Dezember 1999 und "Wiebke" im März 1990. 225 km/h in der Schweiz
202 km/h auf dem Wendelstein in Bayern
198 km/h auf dem Fichtelberg im Erzgebirge
Quellen: www.wetterchronik.de, WDR-Aktuelle Stunde